Interview Mit Einer Escort-Studentin: Monica

Interview mit einer Escort-Studentin: Monica

Heute haben wir Monica zu einem kleinen Interview eingeladen.

Also Monica, wie kommt man als Lehramt Studentin darauf, als Escort zu arbeiten?
Ich wollte etwas Neues ausprobieren und mir etwas dazu verdienen. Ich hatte das WG-Leben satt und wollte mein eigenes Heim. Vielleicht hatte ich auch eine verfrühte Midlifecrisis (lacht), sobald mein Arbeitsalltag anfangen wird, werden meine exotischen Abenteuer leider ein Ende finden.

Seit wann bist du denn mit von der Partie?
Ich arbeite nun seit etwa einem Jahr als Begleitdame. Zuvor war ich bei einer anderen Agentur.

Wie kam es zu dieser Entscheidung? Haben dich noch andere Dinge außer der Wunsch nach einer eigenen Wohnung dazu bewogen?
Klar! Es mag etwas seltsam klingen, doch ich entdeckte ein paar Wochen zuvor diese Serie „Diary of a Callgirl“ und war von Belles Lebensstil fasziniert. Die große Differenz zwischen meinem und ihrem Leben hat mich gestört. Zudem war ich damals erst seit kurzem von meinem Exfreund getrennt und Frauen brauchen nach Trennungen eben eine Veränderung (lacht).

Anstatt ner neuen Frisur also Escort (lacht). Sehr interessant. Kannst du dich noch an deinen ersten Klienten erinnern?
An den Ersten erinnert man sich immer. Ich bin vor Aufregung fast geplatzt. Ich sollte ihn für 4 Stunden in einem edlen Hotel in Frankfurt treffen. Ich stand in der Lobby und wusste nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte.
Ich war so erleichtert, dass er so gut aussah. Dieses Lächeln und die silber melierten Haare waren wirklich sexy. Wir ließen uns Dinner und Drinks aufs Zimmer bestellen und verquatschten fast die ganze Zeit. Aber nur fast! (lacht)

Das klingt nach einem perfekten erste Date. Das war es erstmal von unserer Seite, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Gibt es etwas, was du den frisch gebackenen Escort Studentinnen auf den Weg geben möchtest?
Danke gleichfalls und ja gerne.
Man hört viel zu oft, dass man einfach nur authentisch sein muss und der Rest käme von allein. Ganz so einfach ist es nicht. Ich denke, jede Escortdame muss für sich ihr „Escort-Ich“ finden, sozusagen Kants 4. Ich-Form (lacht).
Findet euren Mittelweg, was ihr von euch preisgeben möchtet oder lieber für euch behaltet und wie ihr auf eure Klienten wirken möchtet. So gut wie jede hat ihr eigenes „Motto“, in dass sie reinpasst. Girl next door, Femme Fatale und und und… Es muss zu eurem Auftreten und euren Überzeugungen passen.
Ihr schafft das schon, ich drück euch die Daumen!

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