Neue Gesetze Für Deutsche Escort Studentinnen

Neue Gesetze für deutsche Escort Studentinnen

Das neue Gesetz zum „Schutz“ der Prostituierten ist bereits in aller Munde. So keimen und sprießen die Gerüchte wie Unkraut aus dem Boden – doch wir machen heute Klarschiff mit diesem Unsinn und erklären euch Schritt für Schritt, was dieses Gesetz für Auswirkungen hat.

§3 – Anmeldepflicht für Prostituierte

(1) Wer eine Tätigkeit als Prostituierte […] ausüben will, hat dies vor Aufnahme der Tätigkeit persönlich bei der Behörde, in deren Zuständigkeitsbereich die Tätigkeit vorwiegend ausgeübt werden soll, anzumelden.
(2) […] (3) Die Anmeldepflicht besteht unabhängig davon, ob die Tätigkeit selbständig oder im Rahmen eines Be- schäftigungsverhältnisses ausgeübt wird.

Demnach ist man unabhängig davon, ob man nun als Independent Escort oder in einer Agentur arbeitet verpflichtet, sich bei der zuständigen Behörde als Prostituierte zu melden.
Bei dieser Anmeldung muss man den Vor- & Nachnamen, Geburtsdatum & -ort, die Staatsangehörigkeit, den Wohnsitz und alle zukünftigen Tätigkeitsorte angeben. Möchtest du zum Beispiel eine Woche in Berlin arbeiten, müsstest du Berlin als Tätigkeitsort angeben.
Zudem umfasst dieses Gesetz die verpflichtende regelmäßige Überprüfung des Gesundheitsstandes und die sogenannte Kondom Pflicht (weder Oral- noch Geschlechts- und Analverkehr dürfen seit dem 1. Juli ungeschützt vollzogen werden, solange es sich um ein bezahltes Date handelt).
Durch die Anmeldung erhalten Sexworker einen sogenannten „Hurenpass“, eine Bescheinigung zur erlaubten Prostitution, den sie immer bei der Arbeit dabei haben müssen.

Dies war eine Kurzfassung, den gesamten Wortlaut des Gesetzes findet ihr hier.

 

Welch eine grandiose Idee.

Doch was für Auswirkung hat das auf Escort Studentinnen, die sich lediglich ein stressfreie Studienzeit mit Spaß und Abwechslung wünschen?

Zugegeben: Regelmäßige Gesundheitschecks und die sogenannte Kondompflicht sind gar keine schlechte Idee. Doch treibt man mit der verpflichtenden Anmeldung aller Sexworker viele Damen in die Illegalität.
Die offizielle Angabe des Wohnortes birgt die Gefahr, unangenehme Post nach Hause geschickt zu bekommen. Wir Escort Studentinnen, die vielleicht noch bei ihren Eltern wohnen oder in einer WG ein wahrer Alptraum.

Doch auch für diejenigen unter euch, die bereits ihre eigenen vier Wände ihr Eigen nennen können, kann dieses Gesetz zu Angstschweiß führen.
Durch die Anmeldung im jeweiligen Bezirk haben viele Behörden Zugriff auf eure Daten. Welche Behörden genau ist noch nicht bekannt gegeben, doch weiß man, dass das Ordnungsamt und die Polizei aus logischen Gründen Zugriff auf diese Daten haben müssen.

Arbeitet die Freundin deiner Mutter vielleicht bei der Stadt oder ist dein Bruder Polizist? Dann solltest du lieber die Finger davon lassen.
Von unserem IT Profi durften wir ebenso beunruhigendes erfahren: Ein Hack ins Ordnungsamt ist wohl einfacher, als sich in das Verzeichnis einer Uni einzuhacken. Einen Informatiker solltet ihr wohl besser auch nicht im Freundeskreis haben
…und das Eis wird dünner.

Also liebe Jurastudentinnen oder zukünftige Fachärzte – aus der Traum vom leicht verdienten Geld?
Ganz so leicht lassen wir uns nicht übers Ohr hauen. Denn sind wir mal ehrlich: Dieses Gesetz ist für Straßenprostituierte und Bordellarbeiterinnen gedacht, nicht für Escort Studentinnen. Warum sich die Zukunft vermiesen lassen und alles aufs Spiel setzen?

Aus diesem Grunde entziehen wir uns als Agentur dem Gesetz, indem wir uns nicht als Erotikbetreiber kategorisieren lassen. Ohnehin bedeutet High Class Escort die Vermittlung der Zeit der Dame, nicht aber des erotischen Services.
By the way: Bereits vor Eintritt dieses Gesetzes konnte man niemanden rechtlich zu sexuellen Handlungen verpflichten.

Unsere Antwort auf das Gesetz:

Wir sind lediglich eine Vermittlung, die selbstständig arbeitende Studentinnen mit charmanten Herren zusammenbringt. Was zwischen Ihnen und der Dame Ihrer Wahl passiert obliegt nicht unserer Verantwortung.
Aus diesem Grund können wir keine Angaben zu sogenannten Services der Damen machen, da lediglich die Zeit und Anwesenheit der Dame vermittelt wird.
Damit entziehen sich Escortella und deren Begleitdamen jeglicher Einstufung als Vermittlung oder Erbringer sexueller Dienstleistungen und demnach dem 2017 neu verfassten ProstSchG.

Selbstverständlich entzieht euch das nicht der Pflicht der Steuerabgabe. Noch immer müsst ihr euch beim jeweiligen Gewerbeamt als Hostess oder Begleitdame anmelden (Kleingewerbe), doch ziehen wir für euch den Kopf aus der Schlinge und zeigen deutlich, dass wir uns die Offenlegung unserer Privatsphäre und unseres kleinen süßen Geheimnisses nicht gefallen lassen.
Es geht schließlich um eure Zukunft!

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